Einfamilienhaus in Valdemarín

Am Rande von Madrid gelegen mit Blick über Grüngebiete hinweg auf die Skyline der Stadt stellt dieses rund 840m2 große Wohnhaus einen klaren Kontrast zu den Villen der Umgebung dar. Seine Fassaden sind betont funktionell: Sehr verschlossen zur nordseitigen Zufahrtsstraße, Richtung Süden jedoch stellen raumhohe Schiebetüren und Holz die Verbindung zum Garten her. Der aufgelöste Grundriss des Erdgeschosses gliedert das Grundstück und definiert die geschützten privaten Freiräume, während die höher gelegenen Schlafräume einerseits Rückzugsmöglichkeiten bieten und andererseits einen spektakulären Fernblick eröffnen. Besonderer Wert wurde auf klimagerechtes Bauen gelegt: Vorspringende Terrassen regulieren den Sonneneinfall in den erdgeschossigen Wohnraum, im ganzen Haus ist für Querbelüftungsmöglichkeiten gesorgt und der Fußboden kann im Winter beheizt und im Sommer gekühlt werden.
Der großzügige Wohnbereich bietet Raum für größere Zusammenkünfte im familiären und Freundeskreis und stellt eine starke Verbindung zwischen außen und innen her.
Calle Tapia de Casariego, 28035 Madrid
Co-Autorin: Carlota Tamames
gebaute Fläche: 840m2
Projekt: 2009, Bauabschluss: 2011

Fotos: Pablo Casares

Das Gebäude wurde in der Kategorie Wohnbau für die VI. Edition des NAN Preises für Architektur nominiert.
Das Projekt wurde in Architektourist (Deutschland), Architizer (USA) und ArchShowcase (Indien) veröffentlicht.
Im Sommer 2012 wurde es als Schauplatz für eine Produktion eines spanischen Fernsehsenders verwendet.