Redefiguren

Die Serie von 141 Malereien im Format 2m x 2.5m wird in Form von doppelseitigen vertikalen Panelen gezeigt, die über Kopfhöhe des Besuchers frei im Raum hängen und so das individuelle Experimentieren mit Raum, Dimension, Rhythmus und Intensität der Bilderfolge ermöglichen.
Der Ausstellungsraum, ein ehemaliges Salzmagazin aus dem 19. Jahrhundert, hat eine Fläche von 1230m2 und 9.2m Innenraumhöhe.
Die Bilder werden in einer chronologisch geordneten Endlosschlaufe gezeigt, die Aufhängung wurde aus 2mm dünnen Stahlseilen und Spezialhaken angefertigt.
Die drei Ausstellungskonzepte für die Künstlerin Hirtl sind Studien über die Darstellung zweidimensionaler Kunst in Form einer dreidimensionalen Präsentation. Die Ausstellungsstücke bilden horizontale und vertikale Abläufe, sowie eine zeitliche Abfolge im Arbeitsprozess.
In den Raum gehängt, entsteht eine neue Wahrnehmungsform, die das räumliche Element einbezieht und auch den freigelassenen Platz zwischen den Bildern zum Teil des Kunstwerks werden lässt.
Ausstellungsdesign für REDEFIGUREN oder DIE STILLE DES NACH-SEHENS
Künstler: Claudia Hirtl
Ort: Kunsthalle Tirol, Salzlager Hall
Datum: September 2002