Sozialer Wohnbau für Angola

A kind of symbolic habitat in which responses are found… to the basic human needs – a view of the sky, a piece of ground, privacy, the presence of nature and animals when we need them – and the basic human urges – to extend and control, to move…” (Auszug aus der Wettbewerbsvorgabe)
Identität: Der Identifikationsprozess des Bewohners mit seinem Heim ist ein wichtiger Punkt unserer Arbeit. Das entwickelte Schema ist daher darauf ausgelegt, individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen und die wirtschaftliche und soziale Stabilität der Bewohner zu festigen.
Flexibilität: Um den wechselnden Bedürfnissen jedes Lebensabschnitts gerecht zu werden, muss die Architektur die Fähigkeit besitzen, sich an wechselnde Vorgaben anzupassen.
Unabhängigkeit: Gleichzeitig mit einem Obdach versuchen wir dem Bewohner ein Umfeld zu bieten, das ihm ermöglicht, seine Armut und hygienische Missstände selbständig zu bekämpfen. Um das zu erreichen, sind alle Häuser mit Regenwasserkollektoren, solarer Warmwasserbereitung, hinterlüfteten Dächern und effizienter natürlicher Belüftung in allen Räumen ausgestattet. Im Aussenbereich ist eine mit Holz zu beheizende Kochstelle, Platz für Gemüsebeete oder Tierhaltung und ein getrennt begehbarer überdachter Arbeits- bzw. Verkaufsraum vorgesehen.
Die benötigten Baumaterialien können vor Ort hergestellt werden und eignen sich für den Selbstbau: Betonziegeln (40x40x20cm) und OSB/4-Platten (2500/1200/12mm). Diese Massnahme soll nicht nur Kosten reduzieren, sondern auch die Nachhaltigkeit des Projekts sichern.
Architekturtriennale Lisboa
Co-Autorin: Lisbet Parada
gebaute Fläche: 100m2 auf 10mx25m Grundstück
Baukostenvorgabe: 25.000€
Ideenwettbewerb: 2010